Aufbereitung von Deponiegas unter Verwendung alkalischer Reststoffe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2013)
In zwei innovativen Prozessen zur Aufbereitung von Bio- und Deponiegas wird das CO2 nicht emittiert, sondern in alkalischen Reststoffen chemisch fixiert. Die Ergebnisse der technischen Evaluierung werden dargestellt.
Untersuchungen zur Oxidationskinetik von Werkstattabfällen im Differentialkreislaufreaktor
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Brände aufgrund von Selbstentzündung brennbarer Schüttgüter stellen in der Lagerung und Verarbeitung von Sekundärbrennstoffen ein markantes Gefahrenpotential dar. Die Ermittlung des Oxidationsverhaltens im Niedrigtemperaturbereich ist hierbei gepaart mit der Untersuchung des Selbsterwärmungsverhaltens von Lagern anhand von CFD Modellen ein wesentliches Element in der Prävention von Brandereignissen. Die Neigung zur Selbstentzündung eines Lagergutes hängt im wesentlichen von folgenden Parametern ab (Walkner 2005).
Ressourceneffizienz in der Behandlung von Metallspänen und Schleifschlämmen
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Ressourceneffizienz ist angesichts der globalen Grenzen eine aktuelle Herausforderung, deren Umsetzung im Bereich Metallrecycling umfassendes Know-how sowohl in der Logistik als auch in der Verfahrens- und Anlagentechnik erfordert. Die Gültigkeit des 1. und 2. Hauptsatzes der Thermodynamik ist auch im Bereich Rohstoffwirtschaft und Nachhaltigkeit naturgemäß absolut gültig und zu beachten. In den Leitlinien zur Abfallwirtschaft 1988 steht bereits „… da Abfallvermeidung nie vollständig sein kann, muss ein zielführendes Abfallwertungssystem aufgebaut werden“ sowie „Verwertbar ist ein Stoff, wenn es für ihn sowohl eine Technik der Aufbereitung wie auch einen Markt für die Produkte gibt, wobei vorhersehbare künftige Entwicklungen zu berücksichtigen sind“, sowie „Ein Abfall ist einer Verwertung zuzuführen, wenn dadurch eine kleinere Umweltbelastung entsteht, als bei der entsprechenden Produktion unter Verwendung von Primärrohstoffen“.
Recycling von Lithium Ionen Batterien aus EVs & HEVs
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Der Entsorger Saubermacher Dienstleistungs AG initiierte 2010 das Forschungsprojekt LIBRES an der Montanuniversität Leoben mit dem Ziel ein Recyclingverfahren für Lithium-Ionen-basierte Batteriesysteme aus dem elektrischen Fahrzeugantrieb zu entwickeln. Projektpartner sind an der Montanuniversität das Institut für Nachhaltige Abfallwirtschaft und Entsorgungs-technik sowie das Institut für Nichteisenmetallurgie und der Automobilzulieferer Magna E-Car Systems.
Sicherheitsanalyse von Endlagern, befüllt mit atomaren und anderen Abfällen
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Der Begriff Endlager wird vorwiegend im Zusammenhang mit der Lagerung von Atommüll verwendet. Zu Endlagern werden aber alle Deponien mutieren, in denen die nicht mehr benötig-ten Reststoffe unserer Zivilisation verwahrt werden. Kennzeichnend ist bei der Diskussion über Endlager, dass noch keine Deponie den Status Endlager erreicht hat. Das liegt vor allem daran, dass man glaubt, mit Beobachtung der Emissionen im Rahmen der Nachsorge erkennen zu kön-nen, wann eine Deponie zum Endlager mutiert. Die Beobachtung der Emission eignet sich nur zur Gefahrenabwehr, aber nicht zur Vorsorge. Die Vorsorge muss alle erforderlichen Maßnah-men beinhalten, um die Gefahren nicht eintreten zu lassen.
Toxikologische Tests zur Risikominimierung bei Altlastensanierungsverfahren
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Gaswerksstandorte und Kokereien zeigen sehr typische Boden und Grundwasserverunreinigun-gen. Es handelt sich dabei um Nebenprodukte der Produktion, wie Teer und Teeröle (PAK, He-tero-PAK) sowie monoaromatische Verbindungen, Kohlenwasserstoffe, Phenole, komplexe Cy-anide, Sulfide und Ammonium (Musser 2001, Werner 2008). Die Anzahl derart kontaminierter Standorte in Österreich ist nicht genau bekannt, da es neben ca. 40 Gaswerken (19 davon in Wien) und mehreren Kokereien eine größere Anzahl von Teer und teerverarbeitender Betriebe (z.B. Herstellung von Telefonmasten und Eisenbahnschwellen) gab, sodass die mit PAK konta-minierten Standorte auf über 100 geschätzt werden (Granzin 2011).
The project RecoPhos as part of Phosphorus-recovery strategies
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Phosphorus is a limiting factor in plant growth. Therefore Phosphate ores and derived phosphoric acid are essential to produce fertilizers. About 85 % of the yield of phosphorus mines is used in fertilizer. The resource is neither renewable nor substitutable. The statistical coverage of the world phosphate reserves are estimated at about 50 to 115 years.
Method for Degradation of Chemicals and Sterilization of Infectious Waste Water
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
This paper presents a technical approach of the newly tested treatment method for sterilization and oxidation of infectious waste waters (IWWs) from medical, pharmaceutical and chemical establishments (e.g. laboratories) and also shows results in consideration of efficiency, degradation rates and economic evaluation. In fact, IWWs have quite a high hazardous potential because of their pollutant content. These pollutants have a complex structure, are very stable or persistent (needed for e.g. warehousing of medicaments) and have low degradation rates in sewage treatment plant without proper pre-treatment. Dealing with such waste waters requires adequate and safe handling as well as extensive records on their origin and volume to exclude risks to human health and the environment. The safe disposal of IWWs from different establishments has become a major problem worldwide because of the emergence of new diseases which are not yet curable (e.g. HIV), and the threats of diseases caused by bacteria that are resistant to antibiotics (e.g. MDR tuberculosis).
Lithium Ion Battery Recycling from EVs & HEVs
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
In Austria, spent Lithium ion batteries (LIB) are considered as hazardous waste (SN 35337) due to their chemical and physical characteristics. In accordance with the European Waste Catalogue, LIBs are listed as non-hazardous waste (Code: 160605). As a total concept from production to recycling, the project LIBRES (Lithium-Ion-Battery Recycling) deals with the recycling of spent LIB recovered from Electronic Vehicles (EVs) and Hybrid Electronic vehicles (HEVs). One important goal of the R&D project is the development of a complete raw materials cycle from the production through use to end-of-life, including collection, transportation, storage and processing of waste LIB. The focus of the research project reported as to develop a highly engineered safety-relevant recycling process with a reasonable recycling rate considering economical aspects.
Sorptionsversuche mit Monochlorbenzol
© Montanuniversität Leoben (11/2012)
Im Rahmen eines Projektes zur Altlastensanierung auf dem Gelände des Industrieparks Frankfurt Höchst (IPH) werden derzeit Sorptions- und Desorptionsstudien zu Monochlorbenzol durchgeführt. Auf Grundlage dieser Ergebnisse sollen neue Sanierungsmethoden entwickelt werden, die das derzeitig auf dem IHP-Gelände angewandte pump&treat-Verfahren (p&t) ergänzten oder ersetzten. Dadurch soll ein schnellerer Sanierungserfolg erzielt werden. Die Herausforderung besteht darin, in den Laborversuchen Methoden anzuwenden, wodurch die gasförmigen Verluste, welche aufgrund der hohen Flüchtigkeit der Substanz entstehen, zu minimieren bzw. bestimmbar machen.