Mittwoch, 19.06.2013
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Fachbeiträge

Wissen aus Fachzeitschriften und Tagungsbänden, digital nach einzelnen Themen aufbereitet und online recherchierbar.
 
Die Rubriken erleichtern den fachlichen Zugang.

Getrennte Sammlung von Bioabfall im städtischen Bereich; Sammlungsturnus, Bürgerakzeptanz
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (6/2013)
Die Stadt Fürth ist eine der vier bayerischen Großstädte mit ca. 120.000 Einwohnern (1.890 E/qkm). Neben der dicht bebauten Alt- und Südstadt gibt es dörflich geprägte Vororte und Stadtteile mit hohem Mehrgeschosswohnungsbauanteil. Die Abfallwirtschaft wird innerhalb der Stadtverwaltung als Regiebetrieb geführt und sammelt über die Müllabfuhr Rest- und Bioabfall sowie Altpapier im Holsystem ein.

Getrennte Sammlung - Lösungen im Geschosswohnungsbau
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (6/2013)
Bereits 1992 lag ein Stadtratsantrag an die Verwaltung vor, in einem geeigneten Bereich vesuchsweise die getrennte Erfassung von Bio- und Restmüll zu erproben. Die getrennte Erfassung wurde als sinnvoll und machbar angesehen und sollte deswegen im gesamten Stadtgebiet eingeführt werden. Die Große Kreisstadt Neu-Ulm hatte seinerzeit ca. 50.000 Einwohner. Die 14 Stadtteile sind ländlich bis städtisch strukturiert.

Einführung der BioEnergieTonne im Landkreis Augsburg zum 01.01.2013 - Bericht aus der Praxis
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (6/2013)
Der Landkreis Augsburg ist mit 241.000 Einwohnern der größte Landkreis Schwabens und der drittgrößte in Bayern. Ca. 100.000 Haushalte sind in den 46 Gemeinden beheimatet. Bei einer Nord/Süd-Ausdehnung von 70 km und einer Ost/West-Breite von 40 km bedeckt er eine Fläche von 1.071 km². Entsprechend groß sind die Transportentfernungen zur zentralen Abfallbehandlungsanlage in Augsburg.

Einsatz kompostierbarer Biobeutel im Landkreis Bad Dürkheim - Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem Praxisversuch
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (6/2013)
Der Praxisversuch zum Einsatz von biologisch abbaubaren Kunststoffen im Biokompostwerk Grünstadt der GML Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH erfolgte in einem zweistufigen Verfahren.

Reichweite und Inhalt des Gebots der Ordnungsgemäßheit der Abfallverwertung – zugleich Anmerkung zu VG Würzburg, Beschluss vom 11.10.2012 – W 4 S 12.820
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2013)
Mit dem VG Würzburg hat sich nach dem BayVGH1 zum zweiten Mal ein Gericht zu § 18 Abs. 2 KrWG geäußert. Nach dieser Vorschrift sind seit dem 1.6.2012 die gewerblichen Sammler i. S. d. § 3 Abs. 18 KrWG verpflichtet, ihren Anzeigen gemäß § 18 Abs. 1 KrWG Nachweise beizufügen. Die Entscheidung des VG Würzburg ist jedoch mit unionsrechtlichen Anforderungen an die Abfallbewirtschaftung und mit einer (unionsrechtskonformen) Auslegung des deutschen KrWG nicht zu vereinbaren, weil sie Reichweite und Inhalt des Gebots der Ordnungsgemäßheit der Abfallverwertung zu eng fasst.

Zur Wirksamkeit von bring-or-pay-Klauseln in Abfallanlieferverträgen - Anmerkung zu BGH, Urteil vom 22.11.2012 – VII ZR 222/12
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2013)
Der BGH hat mit Urteil vom 22.11.2012 (Az.: VII ZR 222/12) entschieden, dass eine in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Betreibers einer Müllverbrennungsanlage enthaltene bring-or-pay-Klausel den Abfalllieferanten unter bestimmten Bedingungen unangemessen benachteiligt und daher gemäß § 307 Abs. 1 S. 1 BGB unwirksam ist.

Textilsammlung – aha gewährleistet Entsorgungssicherheit aus einer Hand
© Labor für Abfallwirtschaft, Siedlungswasserwirtschaft, Umweltchemie (2/2013)
Die Textilsammlung in der Region Hannover glich – historisch gewachsen – einem Flickenteppich. In der Vergangenheit hatte jede Kommune Verträge mit unterschiedlichsten gewerblichen Sammlern geschlossen. Transparenz und nachhaltige Entsorgungssicherheit fehlten ebenso, wie der Nachweis der ökologischen Verwertung. Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) hat als öffentlich-rechtlicher Entsorger (örE) einen Prozess in Gang gesetzt, um in der Region Hannover mit ihren 20 Umlandkommunen und der Landeshauptstadt Hannover (LHH) ein einheitliches, klar strukturiertes Sammelsystem zu installieren. Das fußt auf zwei Säulen: Der O-Tonne als haushaltsnahes Wertstoff-Holsystem und der Bewirtschaftung von 650 Wertstoffinseln. Damit ist die Entsorgungssicherheit auf qualitativ und quantitativ höherem Niveau gewährleistet. Die Wertschöpfungstiefe wurde gesteigert, die stetig steigenden Erlöse für Alttextilien bleiben in der Region und fließen 1:1 in den Gebührenhaushalt.

Erfassung und Verwertung von Mobiltelefonen – Ergebnisse und Erfahrungen aus Bayern
© Labor für Abfallwirtschaft, Siedlungswasserwirtschaft, Umweltchemie (2/2013)
Die gegenwärtige Erfassung und Verwertung von Mobiltelefonen ist ökonomisch und ökologisch ineffizient und weit von den gesetzlichen bzw. politischen Zielen entfernt. Die gesetzliche Grundlage dafür in Deutschland ist das Elektro- und Elektronikgerätegesetz - ElektroG aus dem Jahre 2005. Danach haben Besitzer von Altgeräten diese einer vom unsortierten Siedlungsabfall getrennten Erfassung zuzuführen. Dafür sieht das Gesetz insbesondere zwei Entsorgungspfade vor: die im Rahmen ihrer Pflichten nach dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz von den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern einzurichtenden Sammelstellen sowie freiwillig eingerichtete und betriebene Rücknahmesysteme der Hersteller bzw. Vertreiber von Elektro- und Elektronikgeräten. Beide Rücknahmesysteme sind i. d. R. Bringsysteme.

Telematikeinsatz in der Entsorgungslogistik
© Labor für Abfallwirtschaft, Siedlungswasserwirtschaft, Umweltchemie (2/2013)
Das Leistungsangebot der Abfallwirtschaftsbetriebe wird durch die stetig steigenden logistischen Anforderungen und deren Komplexität immer umfangreicher. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden und Abläufe effizienter und damit kostengünstiger gestalten zu können, beschäftigen sich viele Betriebe mit potenziellen Veränderungen und neuen Technologien. Telematik, Verwiege- und Behälteridentifikationssysteme gewinnen in diesem Zusammenhang seit einigen Jahren zunehmend an Bedeutung. Aber was genau versteht man unter Telematikeinsatz in der Entsorgungslogistik? Diese Frage wie auch die Frage nach dem betriebsspezifisch optimalen System soll nachfolgend erörtert werden.

Ressourcenschöpfung aus der Wertstofftonne – technischer Aufwand und Sortiererfolg
© Labor für Abfallwirtschaft, Siedlungswasserwirtschaft, Umweltchemie (2/2013)
Der Zugriff auf Ressourcen aus Abfällen erfolgt in der Bundesrepublik Deutschland seit mehr als 30 Jahren und deckt inzwischen nahezu alle Abfallströme ab. Einen relevanten Beitrag zur Ressourcenschöpfung leisten die Haushalte in Form einer Vorseparierung und Verteilung ihrer Abfälle in unterschiedliche Erfassungssysteme. Hier haben sich in der letzten Dekade flächendeckend nur noch geringe Veränderungen in den lokal oft unterschiedlich organisierten und strukturierten Systemen ergeben.

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