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Ein neuartiges international patentiertes Verfahren, das auf einem Abluftwäscherartigen Reaktionsbehälter mit Aktivkohlebett und Säure (oder Lauge) als Spülflüssigkeit basiert, bewirkt die Eliminierung von Ethylenoxid aus Luft bis weit unter den derzeit gültigen Grenzwert von 5 mg/m3 (2,8 ppm).
Im Verlauf des Verfahrens adsorbiert Ethylenoxid an die Aktivkohle und wird durch die im Kreislauf geführte Spülflüssigkeit katalytisch zu Ethylenglykol hydrolysiert. Ethylenglykol wird in der Spülflüssigkeit absorbiert, wodurch die Aktivkohle kontinuierlich regeneriert wird. Ethylenglykol reichert sich in der Spülflüssigkeit an und lässt sich daraus als Wertstoff gewinnen. Man konnte zeigen, dass das Verfahren auch auf Propylenoxid anwendbar ist. Weitere Anwendungsbereiche sieht man bei Epichlorhydrin und Ethylenimin sowie bei Estern wie beispielsweise Essigsäureethylester.
| Copyright: | © Steinbeis-Transferzentrum Umwelttechnik | |
| Quelle: | Fachbeiträge (April 2005) | |
| Seiten: | 4 | |
| Preis: | € 4,00 | |
| Autor: | Professor Dr. Bernd Wurster | |
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