Dienstag, 21.11.2017
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Anforderungen an die Realisierung einer technischen Methanoxidation

Methan als Bestandteil des Deponiegases besitzt ein um den Faktor 21 stärkeres Treibhauspotenzial als CO2 (IPCC, 1995).

Auf vielen älteren Deponien ist aufgrund des stark abgenommenen Gasbildungspotenzials eine energetische Nutzung oder Behandlung des Deponiegases mittels Fackeln nicht mehr möglich (Gebert, Pfeiffer, 2014). In Fällen einer passiven Entgasung aufgrund des von vornherein geringen Gasbildungspotenzials der Deponie, sind eine energetische Nutzung des Deponiegases und eine Behandlung im „konventionellen“ Sinne ausgeschlossen. Da aber auch in älteren Deponien lange nach der Einlagerungsphase und in jüngeren passiv entgasten Deponien eine signifikante Deponiegasbildung möglich ist, muss eine Behandlung des Deponiegases durchgeführt werden, um das klimawirksame Potenzial zu verringern. Die Hamburg Port Authority (HPA) als Betreiberin der Deponie Francop hat zu diesem Zweck die Genehmigung von zwei Methanoxidationsfenstern beantragt. Die Plangenehmigung erging am 17.04.2014.



Copyright: © Verlag Abfall aktuell
Quelle: Band 22 - Stilllegung und Nachsorge von Deponien 2015 (Januar 2015)
Seiten: 9
Preis: € 4,50
Autor: Christoph Gerigk

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