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ForumZ - Das Forum für kommunale Zusammenarbeit

In der Auswertung: Benchmark „Kosten der Verwaltung“

Die Kosten der Verwaltung – ein scheinbar nachrangiger Kostenfaktor in der Betrachtung der Abfallwirtschaftlichen Gesamtkosten. Erste Auswertungen des aktuellen Benchmarks zu den Gesamtkosten zeigen, dass deren Anteil annähernd konstant bei 12% gegenüber den weiteren Kostenfaktoren liegt. Dabei wird oftmals übersehen, welch umfangreiches Spektrum an Leistungen seitens der Verwaltung Tag für Tag umgesetzt wird, damit die kommunale Abfallwirtschaft reibungslos durchgeführt werden kann.

Recyclingunternehmen haftet nicht verschuldens-unabhängig bei Detonation einer Weltkriegsbombe

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der Betreiber eines Recyclingunternehmens bzw. der Eigentümer des Betriebsgrundstücks nicht verschuldens-unabhängig haften, wenn bei der Zerkleinerung eines Betonteils ein darin einbetonierter Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg detoniert und dadurch die Nachbarhäuser beschädigt werden.

Bundeskartellamt gibt bekannt, dass es den Kauf von DSD durch Remondis untersagen wird

Dazu Patrick Hasenkamp, Vizepräsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU): "Wir begrüßen die Entscheidung des Bundeskartellamtes. Das Amt hat seinen Schritt umfassend und mit überzeugenden Argumenten dargelegt. Die Wettbewerbshüter bremsen damit die rasante Erosion des Wettbewerbs auf dem Entsorgungsmarkt zumindest leicht ab. Remondis, Deutschlands größtes Entsorgungsunternehmen, ist seit Jahren auf Einkaufstour in Deutschland und hat bis dato Dutzende kleine und mittelständische Entsorger übernommen. Der VKU beobachtet die zunehmende Marktkonzentration mit großer Sorge. Wären die beiden Riesen im Markt Remondis und DSD nun auch fusioniert, wäre eine neue Schwelle der Oligopolbildung überschritten gewesen. Mutter- und Tochterunternehmen hätten sich gegenseitig maßgeschneiderte Angebote zuschustern und dadurch Mitbewerber praktisch ausschalten können.

Newsletter für Interessenten von ForumZ

Vertretern von Kommunen schicken wir gerne den 14-täglichen Newsletter für Interessenten und geben Ihnen damit einen Einblick in die Arbeit im kommunalen Netzwerk der Abfallwirtschaft.

Benchmark "Abfallwirtschaftliche Gesamtkosten 2016 u. 2017"

Die Auswertung des ForumZ-Jubiläums-Benchmarks ist abgeschlossen und steht für Sie zum Download bereit.

Schulze: CO2-Preis kann sozial gerecht gestaltet werden

Neue Gutachten für eine sozialverträgliche CO2-Bepreisung vorgestellt: Die Politik kann einen CO2-Preis zum Schutz des Klimas so ausgestalten, dass er sozial verträglich wirkt und kleine und mittlere Einkommen nicht ungerecht belastet. Das ist eine zentrale Erkenntnis der Gutachten, die das Bundesumweltministerium in Auftrag gegeben hat, um politische Entscheidungen zum CO2-Preis vorzubereiten. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben ihre Berechnungen heute zusammen mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze in Berlin vorgestellt. Die Ministerin wird die Berechnungen in das Klimakabinett einbringen, wo sie zusammen mit anderen Gutachten als Diskussionsgrundlage für die anstehenden politischen Entscheidungen dienen.

Kreislaufwirtschaft Digital - Anwendungen, Wirtschaftlichkeit, Stand der Technik

Am 27.06.2019 fand die DGAW-Regionalveranstaltung zum Thema "Kreislaufwirtschaft Digital – Anwendungen, Wirtschaftlichkeit, Stand der Technik" statt. Die Veranstaltung in Sulzbach-Rosenberg richtete sich an Vertreter von Behörden, Industrie sowie Wissenschaft und Forschung und weitere Interessenten, die sich angesichts des disruptiven Potentials digitalisierter Prozesse, Technologien und Geschäftsmodelle über die damit verbundenen Chancen und Risiken informieren wollten.

AltholzV: Branche fordert Anpassungen für mehr Rechtssicherheit und Qualitätssicherung

Die Überarbeitung der seit 17 Jahren gültigen Altholzverordnung ist ein wichtiges Anliegen.

Sechs Monate Verpackungsgesetz - Enttäuschender Auftakt: Systembetreiber verzögern Umsetzung des neuen Gesetzes

Vor sechs Monaten, am 1. Januar 2019, ist das neue Verpackungsgesetz in Kraft getreten. Es beinhaltet unter anderem eine höhere Recyclingquote für Kunststoffe und Vorgaben zur besseren Recyclingfähigkeit von Verpackungen. Außerdem können Kommunen den für die Sammlung von Verpackungen verantwortlichen dualen Systemen vorgeben, auf welche Art und Weise sie sammeln sollen – beispielsweise in der Gelben Tonne oder im Gelbem Sack.

Kommunale Unternehmen leisten einen entscheidenden Beitrag für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Deutschland

Bundesumweltministerium gegen EU-Entwurf zur Kennzeichnung biologisch abbaubarer Kunststofftragetaschen

"Wir sind erleichtert, dass wir das Bundesumweltministerium in dieser Frage auf unserer Seite haben", kommentierte bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock das Antwortschreiben von der zuständigen Abteilungsleiterin Dr. Regina Dube.

Ministerinnen legen gemeinsam Vorschläge zum wirksamen Schutz des Grundwassers vor Nitrateinträgen vor - Verschärfungen zur Düngeverordnung werden mit Brüssel abgestimmt

Der Schutz unseres Grundwassers ist ein zentrales Anliegen der Bundesregierung. Deshalb ist es wichtig zu verhindern, dass zu viel Nitrat über das Düngen in die Böden gelangt. Die Bundesregierung hat sich nach einem breit angelegten Konsultationsprozess mit Ländern, Verbänden und Abgeordneten auf Vorschläge zur weiteren Beschränkung der Düngung verständigt. Die Länder wurden einbezogen, weil die Düngeverordnung auch der Zustimmung des Bundesrates bedarf. Das Ziel ist es, den Schutz unserer Gewässer zu verbessern und damit die Anforderungen des gegen Deutschland ergangenen EuGH-Urteils zur EG-Nitratrichtlinie zukünftig zu erfüllen.

Svenja Schulze: "Ein Meilenstein für den Klimaschutz im Straßengüterverkehr" - Deutschland stimmt für EU-weite CO2-Flottengrenzwerte für Lkw

Der Rat der EU-Mitgliedsstaaten hat heute mit der Unterstützung Deutschlands erstmals eine EU-Verordnung zur Beschränkung für den CO2-Ausstoß von Sattelzugmaschinen und Lkw beschlossen. Demnach muss der CO2-Ausstoß schwerer Nutzfahrzeuge über 16 Tonnen bis 2025 um 15% und bis 2030 um 30% fallen. Im April waren bereits neue Flottengrenzwerte für Autos und leichte Nutzfahrzeuge beschlossen worden.

Politik muss gute Rahmenbedingungen für das Kunststoffrecycling setzen

Die Verwendung von Kunststoffen steht gegenwärtig heftig in der Kritik. Keine guten Vorzeichen für den 22. Internationalen Altkunststofftag, den der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung mit seinem Fachverband Kunststoffrecycling am 4. und 5. Juni 2019 in Bad Neuenahr veranstaltete. In den davor liegenden Wochen und Monaten hat die europäische und die deutsche Politik eine Reihe von Forderungen und Entscheidungen öffentlich gemacht. "Hier sind durchaus richtige Wege beschritten worden, wie etwa die verabschiedete EU-Kunststoffstrategie, wonach ab 2030 alle Kunststoffverpackungen auf dem EU-Markt recyclingfähig sein sollen", erklärte Dr. Dirk Textor, Vorsitzender des bvse-Fachverbandes Kunststoffrecycling.

Position zur Entsorgung von biologisch abbaubaren Kunststoffen über die Bioabfall-behandlung/Kompostierung

Die EU-Kommission arbeitet derzeit an einem "Entwurf des Durchführungsrechtsaktes zu Etiketten und Kennzeichnungen für biologisch abbaubare und kompostierbare Kunststofftragetaschen", wonach EU-weit bioabbaubare Kunststoff-Einkaufs-/Tragetaschen für die Eignung einer industriellen Kompostierung und ggf. Eigenkompostierung mit einem Label gekennzeichnet werden sollen bzw. müssen. Die mit der biologischen Abfallwirtschaft befassten Verbände nehmen diesen Vorgang sowie zunehmende Anfragen zum Anlass, ihre grundsätzliche Ablehnung der Kompostierung von biologisch abbaubaren Kunststoffen mit dieser Position zu verdeutlichen. Die gemeinsame Position bezieht sich auf alle Produkte aus biologisch abbaubaren Kunststoffen wie zum Beispiel Verpackungen, Einweggeschirr, Kaffeekapseln sowie die Stoffstromlenkung dieser Produkte zur Entsorgung.

Biotüten können das Recycling von Kunststoffabfällen behindern

Der bvse-Fachverband Kunststoffrecycling warnt davor, dass zunehmende Mengen von Kunststoffverpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen das Kunststoffrecycling erheblich beeinträchtigen können. Anlass ist die Ankündigung von ALDI Nord und ALDI SÜD ab Sommer nur noch Obst- und Gemüsebeutel aus nachwachsenden Rostoffen anzubieten.

Entsorgungswirtschaft: Verbände einigen sich auf gemeinsame Geschäftsbedingungen

- Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Gestellung von Abfallcontainern und die Entsorgung von Abfällen 2019 (AGA 2019) - Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V., der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse), die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. (BDSV) und der Verband Deutscher Metallhändler e.V. (VDM) haben mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Gestellungen von Abfallcontainern und die Entsorgung von Abfällen 2019 (AGA 2019) ein gemeinsames Bedingungswerk erarbeitet.

Schulze: "Neue EU-Regeln für Einwegplastik rasch umsetzen"

Die Europäische Union schafft neue rechtliche Grundlagen für einen nachhaltigen Umgang mit Kunststoffen. Der Rat der EU-Mitgliedstaaten hat dazu heute die Einweg-Plastik-Richtlinie verabschiedet. Die Zustimmung der Mitgliedstaaten war der letzte Schritt im europäischen Gesetzgebungsverfahren. Die Richtlinie umfasst unter anderem ein Vermarktungsverbot für bestimmte Einweg-Kunststoffprodukte, die die Meere belasten. Damit will die Europäische Union den Eintrag von Abfällen in die Weltmeere deutlich verringern. Außerdem legt die Richtlinie Mindestmengen für den Einsatz von Kunststoff-Rezyklaten bei Kunststoffflaschen fest und ermöglicht es, bestimmte Branchen stärker an den Kosten für die Beseitigung der Vermüllung zu beteiligen.

Altpapier-Marktbericht 2018/2019

Seit 2017 beeinflussen die Importrestriktionen der Volksrepublik China für Altpapier die Altpapierrecyclingbranche stark. Das setzt sich auch in den ersten Monaten des laufenden Jahres fort.

Markterkundung: Übernahme, Transport und Übergabe von verwertbarem Bauschutt und sonstigen mineralischen Abfällen

Gegenstand der zugrundeliegenden Leistung sind Übernahme, Transport und Übergabe von verwertbarem Bauschutt und sonstigen mineralischen Abfällen eines Landkreises.

Markterkundung: Mobile Problemabfallsammlung

Das Ziel der zugrundeliegenden Leistung ist ein flächendeckendes System zur Erfassung und Entsorgung von Problemabfällen in Form einer mobilen Problemabfallsammlung.

Markterkundung: Übernahme, Transport, Bereitstellung und Vermarktung/Verwertung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten

Gegenstand der Leistung sind Übernahme, Transport, Bereitstellung und Vermarktung / Verwertung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten der Gruppen 2, 4 und 5 im Bringsystem an den Wertstoffhöfen eines Landkreises.

Markterkundung: Übernahme, Transport und Vermarktung/Verwertung von Altholz

Gegenstand der zugrundeliegenden Leistung sind Übernahme, Transport und Vermarktung/Verwertung von Altholz eines Landkreises.

Markterkundung: Übernahme, Transport und Verwertung von Bioabfall

Gegenstand der zugrunde- liegenden Leistung ist die Übernahme, Transport und fachgerechte stoffliche Verwertung des erfassten Bioabfalls eines Landkreises.

Abfall- und Recyclingtechnik auf Wachstumskurs

Die Umsätze der Abfall- und Recyclingtechnik-Branche haben in 2018 um 2,9 Prozent zugelegt, auf die Höchstmarke von 2,9 Milliarden Euro.

Gesellschaftliche Bedeutung der Vorbereitung zur Wiederverwendung

Das System Wertstoffhof ist im Wandel. Auch außerhalb der Wertstoffhof 2020 – Initiative werden wieder neue Wertstoffhöfe gebaut und dafür Gelder ausgegeben, wie sie in der ForumZ-Erhebung mit Daten aus dem Jahr 2014 nur in wenigen Ausnahmefällen aufgetreten sind. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung sind die Änderung der Anforderungen an Wertstoffhöfe, wie sie sich aus dem Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) ergeben, die generell steigende Akzeptanz von Wertstoffhöfen und die damit verbunden steigenden Mengen.

Paten packen an: TBR-Kampagne für sauberes Reutlingen

In der Stadt Reutlingen zeigen bereits 300 Bürgerinnen und Bürger seit 15 Jahren vollen Einsatz für ihren Wohnort: Sie besitzen eine Patenschaft für ein "Stück Reutlingen", einer Initiative der TBR. Dieser Patenschaft kommen die Reutlinger und Reutlingerinnen verantwortungsvoll und engagiert nach, indem sie öffentliche Flächen pflegen und verschönern.

Inselentsorgung im hohen Norden

Auf den Inseln Föhr und Amrum befinden sich zwei der insgesamt vier Müllumschlaganlagen des Kreises Nordfriesland. Die verschiedenen Abfallarten werden hier in Abrollcontainer umgeladen und anschließend für den Abtransport von den Inseln via Fähre zum Festland vorbereitet.