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>>"Deutschlands Recyclingsystem ist Müll" (DER SPIEGEL)

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Recycling von Kunststoffen aus EAG bei gleichzeitiger Eliminierung von Schadstoffen

Kreative Recyclingtechnologien sind in der Lage, Kunststoffe mit Flammschutzmitteln von solchen ohne zu trennen und somit REACH- und RoHS-konforme Sekundärrohstoffe herzustellen, die in neuen elektronischen Anwendungen eingesetzt werden können. Die größte Gefahr für eine erfolgreiche Entwicklung dieser Recyclingbranche stellt der rechtliche Rahmen dar. In dem Moment, in dem dieses Papier geschrieben wird, wird im Rahmen der POP-Verordnung ein neuer Vorschlag formuliert, der das Potenzial hat, diese neue Industrie zu stoppen.

Recyclingquoten für Kunststoffe - Ist eine Quotenerfüllung nach aktuellen gesetzlichen Vorgaben zur nachhaltigen Verwertung von Kunststoffen ausreichend?

Seitens der Europäischen Union gibt es gesetzliche Vorschriften für Recyclingquoten, welche gefordert werden. Mit einem Fokus auf Kunststoffrecycling wird in diesem Paper analysiert, inwiefern die aktuellen gesetzlichen Vorgaben zu einer nachhaltigen Verwertung beitragen.

Das Verpackungsgesetz ist in Kraft getreten: Weniger Verpackungen - mehr Transparenz und Recycling

Seit dem 1. Januar gelten für die Verpackungsentsorgung in Deutschland weitreichende neue Regeln. So müssen deutlich mehr Verpackungen recycelt werden. Neue Standards legen fest, inwieweit eine Verpackung tatsächlich recyclingfähig ist. Zudem wird sichergestellt, dass alle Unternehmen, die Verpackungen einsetzen, auch für deren Sammlung und Recycling bezahlen. Die Grundlagen dafür schafft das neue Verpackungsgesetz. Ein wesentliches Element des Gesetzes ist die neue Zentrale Stelle mit dem Verpackungsregister LUCID. Es macht für jede Bürgerin und jeden Bürger transparent, inwieweit die Hersteller ihrer Produktverantwortung nachkommen.

Februar: 3. Fachtagung Wertstoffhof 2020 in Augsburg

Noch ein Jahr bis zur Zielmarke 2020 der „Initiative Wertstoffhof 2020“. Was ist seit den ersten beiden Tagungen zu diesem Thema geschehen? Was sind die neuen Ansprüche – die Trends? An den Wertstoffhof werden nach wie vor umfassende Anforderungen an Betrieb wie Besucher gestellt: Für die Sperrmüllsammlung im Bringsystem sind Container für Schrott, Altholz und gemischte Abfälle vorzuhalten; die Grünguterfassung soll in höchster Qualität und zum Teil differenziert nach der Struktur erfolgen; oft werden Verkaufsverpackungen nur in hoher Sortenreinheit angenommen. Mit dem Merkblatt M31A konkretisieren sich zwar die Anforderungen an die Annahme der Elektroaltgeräte, jedoch scheint dies die Diskussionen darum eher anzuregen, als zu beruhigen.

Hinweis: Empfehlung zur baldigen Anmeldung für die 3. Fachtagung WSH 2020!

Wenn Sie planen, die 3. Fachtagung Wertstoffhof 2020 zu besuchen, raten wir Ihnen, sich baldmöglichst dazu anzumelden, da inzwischen nur noch wenige Übernachtungsplätze zur Verfügung stehen.

Astrid Steinkirchner übernimmt Leitung der Abfallwirtschaft im Landratsamt Traunstein

Seit dem 01.01.2019 hat Frau Astrid Steinkirchner die Leitung der Abfallwirtschaft im LRA Traunstein übernommen. Witterungsbedingt musste sie sich allerdings in den letzten Tagen zunächst hauptsächlich um die Schneekatastrophe kümmern. Herr Marcus Dieplinger bleibt dem Landratsamt Traunstein dennoch erhalten.

Digitalisierung in der Abfallwirtschaft

Die Digitalisierung ist aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Sie umfasst die Kommunikation, die Optimierung von Arbeitsabläufen, die gesamte Arbeitsweise. Mit dem Verweis auf die Abfallwirtschaft denkt man jedoch zunächst - mit der Müllabfuhr - an einen analogen Vorgang.

Abfallwirtschaftsrecht 4.0 – Rechtliche Perspektiven auf eine digitalisierte und automatisierte Abfallwirtschaft

Der Beitrag bietet einen Ab- bzw. Aufriss zu rechtlichen Problemstellungen im Zusammenhang mit der Automatisierung und Digitalisierung der Abfallwirtschaft. Es werden dabei bestehende bzw. kurzfristig realisierbare Szenarien ebenso berücksichtigt wie langfristige Perspektiven. Das Recht erweist sich als demokratisch festgelegte Rahmenbedingung der Weiterentwicklung des Abfallwirtschaftsrechts; es wird aber gleichzeitig einem Veränderungsprozess unterworfen, um die Nutzung der neuen technologisch en Potentiale zu ermöglichen und zu gestalten.

Digitale Abfallwirtschaft

Die Digitalisierung als Innovationstreiber bietet für Unternehmen der Abfallwirtschaft zahlreiche Chancen und einen potentiellen Mehrwert in sämtlichen Wertschöpfungssegmenten. In einem vom Green Tech Cluster gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft ausgearbeiteten „Radar: Digitale Abfallwirtschaft – Mehrwert entlang der gesamten Wertschöpfungskette“ werden beispielhafte Anwendungen und Geschäftsmodelle, eingeteilt in die Kategorien Datenwerkzeuge, Sammlung und Logistik, Maschinen und Anlagen sowie Geschäftsideen und Modelle, dargestellt. (Green Tech Cluster 2018)

Digitale Bürgerintegration in die Sammel- und Verwertungsprozesse der Abfallwirtschaft

Die fehlende Sortenreinheit bei Siedlungsabfallströmen und der digitale Wandel im Kommunikationsverhalten der Bürger stellen abfallwirtschaftliche Unternehmen vor dem Hintergrund der zirkulären Wertschöpfung vor neue Herausforderungen.

Die Müllumladestation des Landkreises Miesbach (VIVO)

Bis zu 22.000 Gewichtstonnen Restmüll – das ist die Menge, die jährlich im Landkreis Miesbach zur Entsorgung anfällt – werden hier für den Weitertransport ins Heizkraftwerk Rosenheim verpresst und umgeladen. Die Abfälle werden mittels Radlader über ein Förderband in eine Verdichtereinheit aufgegeben und anschließend in Trailer gepresst.

AWISTA Starnberg: Aus Zweckverband wird Kommunalunternehmen

Ab dem 01.01.2019 wird aus dem bisherigen Zweckverband für Abfallwirtschaft in den Gemeinden des Landkreises Starnberg/ Abfallwirtschaftsverband Starnberg ein Kommunalunternehmen des Landkreises Starnberg. Die ForumZ-Kollegen gratulieren dazu herzlich!

Gemeinde Haar wird ForumZ-Partner

Wir begrüßen die Gemeinde Haar herzlich als unseren neuen ForumZ-Partner und freuen uns auf einen regen Austausch sowie gute Zusammenarbeit.

Plastikmüll ist ein Riesen-Problem!

Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) mit Axel Markwardt, Kommunalreferent und Erstem Werkleiter des AWM Günther Langer, Leiter des Büros der Werkleitung des AWM, mobilisieren die Münchner Bevölkerung gegen Plastikabfälle.

Kreislauf- und Verpackungswirtschaft sorgt für Beschäftigung

Die Verpackungs- und Kreislaufwirtschaftsindustrie leistet einen wichtigen Beitrag zur deutschen Volkswirtschaft. Mit ungefähr 337.000 Mitarbeitern bietet die Branche Arbeit für knapp 0,8 % aller Erwerbstätigen in Deutschland. Ihr Umsatz von etwa 78,5 Mrd. EUR jährlich steht für etwa 1,2 % des insgesamt im deutschen verarbeitenden Gewerbe erzielten Umsatzes.

Bundesumweltministerin Schulze legt 5-Punkte-Plan für weniger Plastik und mehr Recycling vor

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat einen 5-Punkte-Plan mit Maßnahmen für weniger Plastik und mehr Recycling vorgelegt. Diese sehen unter anderem eine Mischung aus gesetzlichen und freiwilligen Maßnahmen zur Vermeidung von überflüssigem Plastik vor. Auch Alternativen zur Plastiknutzung wie etwa das Trinken von Leitungswasser sollen gestärkt werden. Flankiert wird das Arbeitsprogramm mit einer Öffentlichkeits-Kampagne "Nein zur Wegwerfgesellschaft". Sie steht unter dem Motto "Weniger ist mehr".

Benchmark "Altpapiersammlung und -verwertung (PPK)" - Bezugsjahr 2017

Der Benchmark geht insbesondere auf folgende Themenbereiche ein: Sammelsystem (Holsystem, Behältervolumina, Bringsystem), Durchführung der Sammlung, Altpapiermengen, Kosten bei Sammlung und Verwertung.

EWAV-Aktion der Abfallberatung Stadt Amberg: Die 2in1-Tüte: Erst Einkaufs-, dann Biomülltüte

Die Abfallberatung der Stadt Amberg möchte innerhalb der EWAV ein Zeichen für nachhaltigen Konsum und Ressourcenschutz setzen und eine Aktion unter Einbeziehung des Amberger Wochen- und Bauernmarktes starten. Hierfür hat die Abfallberatung 2in1-Tüten aus 100% Recyclingpapier angeschafft, welche beim Einkauf an den Marktständen ab 16. November 2018 kostenlos ausgegeben werden.

Sammelstellen für Elektrogeräte und Batterien jetzt besser erkennbar - Pronold begrüßt Initiative des Handels

Die Sammelstellen für alte Elektrogeräte und Batterien sollen einheitlich und umfassender gekennzeichnet werden. Dazu führen die beiden Stiftungen für die Rücknahme von Elektroaltgeräte und Batterien, ear und GRS, ein neues Sammellogo ein. Verbraucherinnen und Verbrauchern sollen die Rücknahmestellen im Handel und in den Kommunen so leichter erkennen können. Handel und Kommunen unterstützen das Projekt und empfehlen ihren Mitgliedern, sich an der Sammelstellenkennzeichnung zu beteiligen. Es gibt in Deutschland mehr als 200.000 solcher Sammelstellen.

Pronold: "Elektrogeräte und Batterien sind Rohstofflager"

Elektrogeräte und Batterien werden im Alltag immer wichtiger. Umso entscheidender ist die richtige Entsorgung. Einerseits enthalten Elektrogeräte wie Batterien zahlreiche Metalle, die wieder verwendet werden können. Andererseits kann die falsche Entsorgung zu gefährlicher Umweltverschmutzung führen. Die Europäische Woche der Abfallvermeidung, die heute beginnt, rückt 2018 mit ihrem Motto "Bewusst konsumieren – richtig entsorgen" unter anderem diese Themen in ihren Mittelpunkt.

Hersteller mehr in die Verantwortung für Recyclingerfolg nehmen!

Design for Recycling ist nach Ansicht des bvse-Fachverbandsvorsitzenden Bernhard Jehle der erste Meilenstein, um Qualitäts- und Recyclingziele entlang der Elektroaltgerätekette zu optimieren. In diesem Zusammenhang müssten auch endlich rechtliche Vorgaben zu Einsatzquoten und Finanzanreize zum Einsatz von Sekundärmaterial im Herstellungsprozess umgesetzt werden.

2018/01 - Verwertung von Altpapier

In dieser Ausschreibung ging es um den Vermarktungserlös für Altpapier der Sorten 1.11 und 1.02. im Jahr 2018.

Kalkulation der Mitbenutzungs- und Nebenentgelte am Beispiel des Landkreises Aschaffenburg

Herr Thorsten Hört, Sachgebiet Abfallwirtschaft / Abfallrecht im Landratsamt Aschaffenburg erläutert anhand der Grundlagen zur Berechnung der Entgelte und den Rahmenbedingungen vor Ort Schritt für Schritt die Kalkulation der Mitbenutzungs- und Nebenentgelte am Beispiel des Landkreises Aschaffenburg.

PPK-Sortieranalysen durch Systembetreiber

Der ForumZ Arbeitskreis zum Angebot der Systembetreiber, Kommunen die Zusammensetzung des Altpapiers zu analysieren.

Neuer ForumZ-Partner- Abfallwirtschafts-gesellschaft Nordfriesland

ForumZ begrüßt den AWNF als seine jüngste Partnerkommune. Herzlich willkommen im Netzwerk!

Weltklimakonferenz in Kattowitz beschließt weltweit gültige Regeln für den Klimaschutz

Nach drei Jahren Verhandlungen hat sich die Staatengemeinschaft auf gemeinsame Regeln zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens verständigt. Zum ersten Mal wird es ab 2024 gemeinsame verbindliche Mindeststandards zur Berichterstattung der Staaten über ihre Treibhausgas-Emissionen oder andere Klimaschutzmaßnahmen geben. Bislang galten vergleichbare Standards nur für die dem Kyoto-Protokoll unterworfenen Industrieländer, die für weniger als 15 Prozent der Emissionen verantwortlich sind.

Newsletter für Interessenten von ForumZ

Vertretern von Kommunen schicken wir gerne den 14-täglichen Newsletter für Interessenten und geben Ihnen damit einen Einblick in die Arbeit im kommunalen Netzwerk der Abfallwirtschaft.

Neuer Beitrag im Cafe Forum

Videoüberwachung mittels Detektei an Containerstandplätzen - rechtliche Vorgaben ?